De Bibl auf Bairisch

Dyr Sämyheel B 18:29-33 De Bibl auf Bairisch (BAI)

29. "Und; faelt mit n Buebn, yn n Äpsylom, nix?", gwill dyr Künig wissn. Dyr Ähimäz gantwortt: "Netty wie mi dein Rittner Job furtgschickt, gieng s eyn Ort hübsch wild zue. Aber was daa war, waiß i nit."

30. Dyr Künig befalh: "Wart ayn Weeng; stöll di daa auf d Seitt!" Dyr Ähimäz stuendd si daa hin und blib steen.

31. Daa kaam aau dyr Kuscher und grichtt aus: "O Künig, ayn guete Naachricht haan i: Dyr Trechtein haat dyr heint gögn allsand ausgraeumt, die wo gögn di aufständig wordn wärnd."

32. Dyr Künig gfraagt önn Kuscher aau glei: "Und was ist mit n Buebn, mit n Äpsylom?" Dyr Kuscher gantwortt: "Müg s yn all deine Feindd yso geen wie yn dönn Burschn, o Künig, yn allsand, wo si wider di erhobn habnd!"

33. Daa gazuckt dyr Künig zamm, stig eyn s Turmkämmerl aufhin und greert draufloos. Dyrweil yr aufhingieng, gjaemert yr dyrhin: "Nän, mein Bue, mein Bue, mein Äpsylom! Wär diend +i statt deiner umkemmen; Äpsylom, mein Bue, mein Bue!"