De Bibl auf Bairisch

Dyr Ieseien 30:5-15 De Bibl auf Bairisch (BAI)

5. Aynn Pfifkäs! Nix bringt s, dös Volk; hoehstns non allweil örger werd s!

6. Dös sait dyr Trechtein über d Vicher von n Sundergau: Durch ayn Land, daa wo rund umydum Gfaar und Schröckn lauernd, Leebnwelfn und alte Leebn, wo limmend, Naatern und Flugschlangenn, bringend s ienern Reichtuem, ienerne Schätz auf Ösln und Kemmlhöfer zo dönn Volk, dös wo ien nix bringt.

7. Kainz und nuzloos ist yn Güptn sein Hilf; drum nenn i s Rähäb - d Nixkünnerinn.

8. Ietz gee und schreib vor de Judauer dös auf ayn Tafl; ritz s ein, däß s yn dyr Naachwelt für allweil dyrhaltn bleibt:

9. Sö seind ayn pupfets Volk, ungraatne Sün, die was auf n Herrn sein Weisung nit lusternd.

10. Sagnd decht die pfeilgrad zo de Seher: "Seghtß nix!" und zo de Weissagn: "Weissagtß fein nit, was waar ist, sundern wie myr s gern haetnd!

11. Steetß üns nit eyn n Wög; laasstß üns mit n Heilignen von Isryheel ayn Rue!"

12. Drum spricht dyr Heilige von Isryheel: Mein Warnung habtß verworffen; auf Gwalt und Betrug stütztß und verlaasstß enk.

13. Drum werd enk enker Schuld wie ayn Trumm Mauer, wo von hooh obn abherfallt; und aft fallt de gantz Mauer zamm.

14. Wie ayn groosser Krueg zbricht s, dönn wo myn aane Saunln zammschlagt, däß myn d Scherbn dyrvon nit aynmaal meer als Gluetschaufl older zo n Wasserschöpfen hernemen kan.

15. Denn dös sait dyr Trechtein, dyr Heilige von Isryheel: Umstöcken müesstß und ayn Rue göbn; naacherd werdtß gröttigt. In Stilln und Vertrauen laeg enker Kraft. Aber ös habtß nit wolln,