De Bibl auf Bairisch

Dyr Ierymies 51:29-38 De Bibl auf Bairisch (BAI)

29. Daa bibnt und zitert d Erdn, denn was dyr Trechtein gögn Bäbl beschlossn haat, steet föst: Bäblland werd zo ayner Wüestn gmacht, daa wo kain Mensch meer wont.

30. Yn de Bäbler Röckn geet dyr Schnauferer aus; sö huckend grad non in de Burgn drinn. Nix ist meer mit ienerner Frastmunt; wie Weiber seind s wordn. Yn Bäbl seine Häuser werdnd ankenddt und seine Toorbaeum zammghaut.

31. Ain Läuffl naach n andern stürmt dyrher, ain Bot naach n andern, däß yr yn n Bäbler Künig meldt, däß d Stat umzinglt ist,

32. d Furtn besötzt, d Schantzn verbrennt und de Krieger ganz verschröckt.

33. Denn yso spricht dyr Hörerherr, dyr Got von Isryheel: Bäbl ist wie ayn Dröshplaz; und glei ist s so weit, däß s dyrherkemmend mit de Drischln.

34. Dyr Nebykädnezer, dyr Bäbler Künig, haat üns aufgfrössn und verzört und üns danhingstürt wie aynn ausgsuffnen Krueg. Wie ayn Drack haat yr üns verschlünddt, sir d Wampn vollghaut, üns ausgsuffen und wögggstürt.

35. Ietz mainend de Ziener: "Was mir dyrleidn und einstöcken müessn habnd, dös sollt ietz über Bäbl kemmen!"; ja, d Ruslhamer sagnd: "Ünser Bluet kemm über de Kaldauer!"

36. Drum, spricht dyr Trechtein, sach i selbn für di und gaa di röchen. I laaß seinn Stroom austrückln und sein Quelln bseihen.

37. Bäbl werd ayn Trümmerstat, daa wo si d Schäggl tummlnd, öbbs, vor was ainn graust und wo myn drüber spott, und daa wo kain Mensch meer wont.

38. Ietz brüelnd s wie d Leebn, de Bäbler allsand, und gronend wie d Welfn.