De Bibl auf Bairisch

Dyr Ierymies 33:2-15 De Bibl auf Bairisch (BAI)

2. Yso spricht dyr Herr, der was d Erdn bschaffen, gformt und pflötzt haat, bekannt als dyr Trechtein:

3. Ruef mi non an; und i antwort dyr und tue dyr groosse, unfassbare Sachenn kund, wost nix dyrvon waisst.

4. Denn dös sait dyr Herr, dyr Got von Isryheel, über d Häuser in derer Stat und de Pfläst von de Judauer Künig, wo s abbrochen habnd, däß s Bollwercher zuer Wör draus machend

5. gögn de Kaldauer, und daa wo ietz überall die Tootn umaynandlignd, wo i in meinn Zorn und Grimm gschlahen haan, weil i von derer Stat wögn irn Schaach nix meer wissn gwill:

6. I richt dö Stat wider richtig her und laaß s aau yn de Einwoner wider guet geen. In Frid und Sicherheit künnend s löbn.

7. I wendd yn Ruslham und Judau iener Gschick und gib ien wider Kinder und ayn Zuekumft.

8. I rain s von ienerner gantzn Schuld, wo sö syr gögn mi aufgladn habnd, und vergib ien allss, mit was s gögn mi gsünddt und si gögn mi aufglaint habnd.

9. Dös gibt myr aft ayn Freud und macht mi froo und bringt myr Lob und Eer umbb alle Völker der Erdn ein, wenn s von all dönn Guetn hoernd, wo i yso tue. De Dietn gaand mi scheuhen und ferchtn wögn dene Guettaatn und yn n Heil, wo i yn Ruslham erweis.

10. Yso spricht dyr Trechtein: Dös kimmt schoon non, däß daader in dönn Gäu, dös woß als verwüestte Oed aane Mensch und Vih anschaugtß, überall z Judau umaynand und auf de Ruslhamer Gassnen

11. wider gjublt und gjuchetzt werd, zo n Beispil bei de Hoohzytn. D Leut gaand yn n Hörerherrn luien; und die, wo Dankopfer eyn n Herrn seinn Templ bringend, singend: "Danktß für sein Guetheit iem; sein Huld bleibt eebig üns!" Ja, i mach wider allss pässet; allss werd wider wie früehers, sait dyr Trechtein.

12. Yso spricht dyr Hörerherr: Netty daader, wo allss so verwüestt ist, däß si kain Mensch und kain Vih niemer pöltzn kan, und überall daa umaynander gaand wider Waidschaftn für Hirtn mit ienerne Herddn sein.

13. In n Birg, in n Nider- und Sundergau, z Bengymein, z Ruslham umydum und überhaaupt z Judau gaand wider d Schaaf an dönn vorbeizieghn, der wo s durchzölt, sait dyr Trechtein.

14. Daa kimmt ayn Zeit, sait dyr Herr, daa wo i dös erfüll, was i yn de Judauer und Ruslhamer verhaissn haan.

15. Daadl gaa i aynn Dafetersproß vürhertrötn laassn; und der kümmert si drum, däß s in n Land gerecht abhergeet.