De Bibl auf Bairisch

Dyr Heskiheel 41:11-22 De Bibl auf Bairisch (BAI)

11. Aus n Anbau giengend zwo Türn eyn n Hof aushin, aine in n Nordn und aine in n Sundn. D Mauer von dönn freien Gang war rund umydum zwoaynhalb Elln dick.

12. Auf dyr Wösterseitt von n Templplaz war aau non ayn Gebäu. Es war fümfydreissg Elln brait und fümfyvierzge lang, und d Mauer dyrvon rund umydum war zwoaynhalb Elln dick.

13. Aft maaß yr s Templgebäu mit seine fuchzg Elln Löng und aft önn Templplaz mit dönn andern Gebäud und seine Mauern. Daa kaamend +aau fuchzg Elln ausher.

14. Herverder n Templ auf dyr Oosterseitt war dyr Hof gleichfalls fuchzg Elln brait.

15. Dann maaß yr önn Abstand von n Templgebäu zamt seine Anbauttn hinst eyn s Wöstergebäu, und der war fuchzg Elln. Dyr Templ und sein Vorschopf warnd

16. einwendig täferlt, und d Riglfenster, d Schwöllnen und de Gäng rund umydum warnd aau mit Holz ausglögt, von n Bodm hinst eyn d Fenster.

17. D Wöndd allsand warnd kästlt und mit eingschnitzte Kerebn und Palmenn, ie

18. ain Palm zwischn zween Kerebn. Ayn ieder Kereb hiet zwai Gsichter:

19. Ayn Menschngsicht gschaugt auf de ain Palm und ayn Leebngsicht auf de ander. Yso war dös gantze Haus ausgstaltt.

20. Von n Büdmet hinst über de Türn aufhin warnd eyn dyr Wand Kerebn und Palmenn dran.

21. Dyr Türstok von dyr Templhalln eyn s Allerheiligste einhin war vierkäntig, und dös gantze Heiligtuem war öbnmaessig gstaltt.

22. Dyr Altter in dyr Halln war ganz aus Holz und ainaynhalb Elln hooh und aine in n Gviert. Der Man gsait zo mir: Dös ist der Tish, wo vor n Trechtein steet.